Die US Kommission für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (Commission on Security and Cooperation in Europe - CSCE) hat den geplanten Besuch des ehemaligen Premierminister Thailands, Thaksin Shinawatra, verschoben. Grund dafür sein eine Neugruppierung der Kommissionsmitglieder.
Aufgrund einer Einladung der US-Kommission, hatte Ex-Premierminister Thailands, Thaksin, eine Reise in die USA eingeplant, die er heute, dem 16. Dezember, eigentlich antreten wollte. Auch das Außenministerium Thailands wurde zu dieser Anhörung eingeladen und hatte verlauten lassen, es wäre bereit Thaksin in den USA entgegenzutreten.
Kurz darauf ließ das Außenministerium allerdings veröffentlichen, dass man an eine Einreiseverweigerung für den Ex-Premier glaubt. Der derzeitige Premierminister Thailands, Abhisit Vejjajiva, sah sich daraufhin Anschuldigungen wegen Lobbyarbeit gegenüber, da eindeutige Versuche unternommen wurde, Thaksin davon abzuhalten, Aussagen zu der blutigen Niederschlagung der Rothemden-Demonstrationen in Bangkok vor sechs Monaten zu tätigen und Thailand damit zu schaden.
Noppadol Pattama, Rechtsberater Thaksins, bestätigte nun die Verschiebung, des für diesen Jahres geplanten Forums "Thailand: Democracy, Governance and Human Rights" durch die CSCE in den Januar des nächsten Jahres. Wie er weiter ausführte, heißt das US-Parlament derzeit neu gewählte Parlamentsmitglieder willkommen, da in den USA bald eine neue Legislaturperiode beginnt. Dies könnte möglicherweise dazu führen, dass einige Mitglieder der Kommission ausgetauscht werden könnten.
Mittlerweile hat Thaksin auf einen Brief des Präsidenten der CSCE, Benjamin Cardin, geantworten und ließ in wissen, dass er durch die Verlegung des Termins die Möglichkeit erhalte bestehende Visaprobleme zu beseitigen und mehr Informationen, über die Verletzung der Menschenrechte in Thailand, zusammentragen könne.
In dem Antwortbrief teilte er dem Präsidenten ebenfalls mit, dass dieses Forum der Welt die Wahrheit, über die Aktionen der thailändischen Regierung gegen die Demonstranten der Rothemden, mitteilen werde.
Parteichef und Sprecher der demokratischen Partei Thailands glaubt derweil nicht an eine Einreiseerlaubnis für Thaksin in die USA, da ihm bisher kaum ein anderes Land die Einreise bewilligte. Thaksin hätte mit dieser Aktion nur das Rampenlicht gesucht. Er, sowie die Mitglieder der Pheu Thai Partei, hätten von Anfang an gewußt, dass ein Visa nicht ausgestellt werden würde, man sich aber vor der Veröffentlichung dieser Tatsache scheute.
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Erstellt am: 16.12.2010
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