Indonesiens Gesundheitsbehörden lobten Thailands effektive Reglementierungen des Tabakkonsum und will dies als Beispiel nehmen und ähnliche Massnahmen einführen. Die geplanten Präventivmaßnahmen wird in Indonesien knapp 60 Millionen Menschen treffen, denen das Rauchen nach Willen der Behörden abgewöhnt werden soll.
Nach Aussage von Professor Dr. Prakit Vateesatokkit von der Action on Smoking and Health Foundation Thailand, haben Thailands Behörden inzwischen seit mehreren Jahren erfolgreich Werbung für Tabak und Zigaretten aus den öffentlichen Medien verbannt, das Rauchen auf öffentlichen Plätzen verboten und die Tabaksteuer mehrmals angehoben. Seit der Kampagne, die bereits im Jahre 1989 begann, fällt die Anzahl der Raucher unter der thailändischen Bevölkerung kontinuierlich.
Unter allen versuchten und umgesetzten Strategien der eigenen Bevölkerung das Rauchen abzugewöhnen, haben sich abschreckende Bilder auf Zigarettenschachteln, die die Folgen des Rauchens ungeschönt und in voller Härte zeigen, als effizienteste Massnahme herausgestellt. Diesem Beispiel folgen inzwischen mehr als 30 Länder weltweit. Unter den jugendlichen Rauchern in Thailand haben diese Bilder zur Abschreckung inzwischen allerdings fast schon Kultstatus erreicht und werden sogar gesammelt.
In Indonesien hat man bereits erfolgreich die Zigaretten- und Tabakwerbung an den Kassen und in den Ablagekästen der Geschäfte verboten, um die Beachtung der indonesischen Bevölkerung für Tabakprodukte zu minimieren.
Die wenigen vorhandenen Kontrollmassnahmen gegen den Tabakkonsum sind in Indonesien bislang wenig effektiv. Bis heute sind in auf dem Archipel mehr als 50% der Bevölkerung nikotinabhängig. Einer der Hauptgründe warum derartige Gesetzte nur schwer umgesetzt werden können ist die Tabakindustrie, die über enormen Einfluss, nicht nur auf nationaler Ebene, sondern auch auf regionaler Ebene besitzt.
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Erstellt am: 11.12.2010
Kategorien:
Bevölkerung | Thailand | Allgemeines | Sonstiges | Behörden |
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