Der langersehnte Start des Breitband-Service 3G wird sich in Thailand aller Vorraussicht nach weiter verzögern. Wir berichteten schon desöfteren über den Telefonbreitbandservice 3G in Thailand. Bereits im Dezember 2009 plante die thailändische National Telecommunication Comission (NTC) eine Versteigerung von vier 3G Lizenzen für jeweils zehn Milliarden Baht.
AIS kündigte damals bereits an, dass innerhalb der nächsten drei Jahre ca. 75 Milliarden Baht in den Auf- und Ausbau des neuen Mobilfunkstandarts Thailands investiert werden sollen.
Kurz danach gab man dann den Tritt auf die Bremse bei 3G bekannt. Als Grund gab man die Benachteiligung der staatlichen Telekommunikationsfirmen gegenüber den ausländischen Mitbietern an. TOT hatte zwar schon lange, vor allen anderen Beteibern, das 3G Spektrum genutzt, aber verfehlt diese Technik weiter zu verfolgen und auszubauen.
Das Ministerium für Information and Communication Technology (ICT) gab nun die weitere Verzögerung des Breitband-Service in Thailand bekannt. Das Ministerium hat mittlerweile einige Bestimmungen (Terms of Reference - TOR) abgeändert, das nun auch kleinen Unternehmen die Chance eröffnen soll, im Kampf um die begehrten Lizenzen mitzubieten.
Nach aller Wahrscheinlichkeit, so Minister Juti Krairiksh, wird sich die inzwischen auf 19 Millionen Baht angestiegene Versteigerung der 3G Lizenzen weiter Verzögern. Der Service sollte nach den letzten Informationen und Bekanntgaben im April 2010 starten. Auch diesen Termin wird man nicht einhalten können.
Einigen Anbietern stößt die Änderungen der Terms of Reference nun sauer auf, welche den Termin zur Versteigerung, der für den 28. November 2010 geplant war, ebenfalls in ferne Zukunft rücken lässt. Wie lange sich der 3G Start nun in Thailand noch verzögern wird, kann nur vermutet werden.
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Erstellt am: 19.11.2010
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