Die Situation entlang der thailändischen-burmesischen (Myanmar) Grenze hat sich weitgehenst, nach den gewaltätigen Auseinandersetzungen der Gruppierung der Democratic Karen Buddhist Army (DKBA) und burmesischen Regierungstruppen, normalisiert und Verkaufsstände öffneten bereits wieder ihre Geschäfte, um zu gewohnter Tagesordnung zurückzukehren.
Einige burmesische Flüchtlinge, die derzeit noch nicht an den wiederhergestellten Frieden glauben, haben sich entschlossen vorläufig mit ihren Familien in den thailändischen Versorgungscamps zu verweilen, trotz aller Versicherungen der burmesischen Regierung, die für eine sichere Rückkehr der Flüchtlinge garantierte.
Auch im Bezirk Jaydee Sam Ong in Kanchanaburi hat sich die Lage wieder normalisiert, nachdem am dortigen Grenzverlauf alle Kämpfe der Rebellen gegen das burmesische Militär eingestellt wurden.
Die Regierung Myanmars widersprach den Gerüchten, dass sich entgegen aller Zusicherungen die beiden verfeindeten Truppen auf einen weiteren Waffengang vorbereiten würden und veranlasste, bis auf einige Wenige, den letzten Schwung von ca. 2.000 burmesischen Flüchtlingen, die vor einigen Tagen in der Provinz Kanchanaburi Zuflucht suchten, zu einer Rückkehr in ihr Heimatland.
Im Bezirk Mae Sod, in der thailändischen Provinz Tak, entschlossen sich allerdings viele Menschen, hauptsächlich Angehörige der Bevölkerungsschicht der Karen, aufgrund eines nicht einschätzbaren Gefährdungspotenzials, mit ihren Familien weiter auf thailändischem Territorium zu verweilen, bis sichergestellt sei, dass auch die letzten Kämpfe vereinzelter Widerstandskämpfer zum erliegen gekommen sind.
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Erstellt am: 15.11.2010
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