Wie der Premierminister Thailands Abhisit Vejjajiva mitteilte sei der Thailand-Kambodscha Konflikt im Interesse des Landes eine der Top Prioritäten die es zu lösen gilt und fügte hinzu, dass die internationale Gemeinde nun einer Nicht-Einmischung zugestimmt habe.
Der UN General Sekretär Ban Ki-Moon informierte mittlerweile ebenfalls die angehörigen Staaten der ASEAN Handelszone, dass diese Problematik als bilaterale Angelegenheit zwischen Thailand und Kambodscha zu betrachten sei und man sich in die Klärung dieses Sachverhaltes nicht einmischen solle. Wie Abhisit dazu ausführte müsse man andere Nationen davon überzeugen, dass man durchaus in der Lage ist derartige Probleme selbst zu lösen.
Pläne der People’s Alliance for Democracy (PAD) betreffend, am folgenden Dienstag zu protestieren, sollte das Parlament die Protokolle des Thai-Cambodian Joint Border Committee (JBC) in Betracht ziehen, könnten friedliche Proteste durchaus stattfinden und dementsprechend dirigiert werden. Man verstünde deren Bedenken, allerdings müssten sich trotzallem jegliche Verhandlungen im Rahmen der JBC Protokolle und Richtlinien bewegen.
Die PAD hatte letzten Freitag eine Petition beim obersten Verwaltungsgericht in Thailand eingereicht, die die Annulierung des 2000 Memorandum of Understanding (MOU) forderte. In der Begründung wurde die nachteilige Auswirkung auf den derzeitigen Grenzverlauf beider Länder angeführt. Diese Petition wurde unter Beachtung der thailändischen Verfassung entworfen und bewege sich in absolut legalem Rahmen.
Dadurch würde aber eine Lösung des Thailand-Kambodscha Konfliktes sicherlich nicht erleichtert werden.
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Erstellt am: 05.11.2010
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