Ein Investmentexperte versucht derzeit die thailändische Regierung dazu zu drängen überlappende Steuern für ausländische Investitionen aufzuheben.
Wie sich der Präsident der Asia Plus Securities Company, Kongkiat Opaswongkarn ausdrückte erwartet er von der US-amerikanischen Regierung eine weiteren Schwung von ausgehenden Geldern die wiederrum in die Handelsregion der ASEAN Staaten geschwemmt werden soll. Er fügte hinzu. dass der Geldfluss nach Thailand hauptsächlich in Staatsanleihen stattfinden werde.
Bisher seien knapp 250 Milliarden Baht (ca. 6 Milliarden Euro; Stand:31.Oktober 2010) in thailändische Anleihen investiert worden. Opaswongkarn führte aus, dass die thailändische Regierung Langzeit-Anleihen im Land halten solle, wohingegen die Regierung bei Kurzzeit-Anleihen sicherstellen solle, dass diese nicht von Profitspekulatören missbraucht werden.
Weiterhin bezifferte er das momentane Investmentvolumen in den thailändischen Aktienmarkt auf ungefähr 56 Millionen Baht (1.349 Millionen Euro). Sollte dieser Zufluß nicht bald abbrechen, erwarte er den Anstieg des thailändischen Aktienindexes auf über 1.000 Punkte.
Er riet der Regierung Thailands Investitionen ins Ausland zu fördern und in diesem Zuge überlappende Steuern vorläufig aufzuheben. Desweiteren fordert er die Lockerung von rechtlichen Möglichkeiten, um dieses Vorhaben schneller vorantreiben zu können. Dem thailändischen Investitionsamt schlug er dazu auch die Bewerbung und Förderung für ausländische Investitionen vor.
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Erstellt am: 30.10.2010
Kategorien:
Thailand | Geld | Allgemeines | Politik |
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