Am 15 September war es wieder soweit, in Thailand wurden Raubkopien im Wert von über zwei Milliarden Baht vernichtet.
Das thailändische Wirtschaftsministerium, das Bundeskriminalamt, sowie einige private Firmen und Unternehmen vernichteten gemeinsam konfiszierte Fälschungen und Raubkopien. Der geschätzte Wert lag bei 2,2 Milliarden Baht (umgerechnet 54,62 Millionen Euro; Stand 17.Sep.2010).
Der stellvertretenden Wirtschaftsminister Alongkorn Ponlaboot beaufsichtige die Vernichtung der beschlagnahmten Gegenstände. Dies war bereits die dritte Aktion dieser Art in diesem Jahr, dabei wurden 613,374 Raubkopien und Fälschungen mit einem Gesamtgewicht von über 90 Tonnen unbrauchbar gemacht.
Sichergestellt wurden die, von den Thailand Touristen so beliebten , Fakes und nachgemachten Markenartikel von der Abteilung zur Unterdrückung der Wirtschaftskriminalität (Economic Crime Suppression Division), der städtischen und regionalen Polizeidirektionen, der Zollbehörde und der Behörde für Sonderuntersuchungen.
Die Raubkopien und Fälschungen wurden in einem umweltverträglichen Brennofen verheizt und chemiekalisch behandelt, um jegliche weitere, illegale Verwendung zu verhindern. Verwertbare Restbestände werden recycled, nicht-verwertbares wird als Sondermüll entsorgt.
Ponlaboot versprach, dass die thailändischen Behörden Raubkopien in Thailand weiterhin aufspüren, sicherstellen und vernichten werden. Man sei zuversichtlich, dass nächstes Jahr der thailändische Status in der US Priority Watch List (PWL) revidiert werde.
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Erstellt am: 17.09.2010
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