Thailands Kulturminister Nipit Intarasombat will Gesetze die Film und Video betreffen neu definieren und sich mit den entsprechenden Stellen und Kreisen bei einem Meeting besprechen.
Grund für die notwendigen Änderungen sei die weitläufige Kritik an der unzureichenden Gesetzgebung. Ein städtischer Müllsammler wurde erst kürzlich mit einem Strafgeld von 133.000 Baht belegt worden, weil er VCD's (Video-CD), die er im Müll fand, verkaufen wollte und dabei von Polizisten festgenommen und belangt worden ist. Ein weiterer Mann wurde ebenfalls verhaftet, als er auf einer Fußgängerbrücke in Bangkok versuchte die alten VCD's seines Sohnes zu verkaufen.
Bisher wurden allerdings keine weiteren Personen aufgrund dieser obskuren Gesetzgebung verhaftet, obwohl es genügend Privatpersonen und Geschäftsbetreiber gibt die Tag täglich gleichfalls gegen dieses Gesetz verstoßen.
Minister Intarasombat will über die bestehenden gesetzlichen Strafen im Falle eines unautorisierten Verkaufes von Video-Cd's disskutieren, welche sich derzeit immer noch mit den Bestimmungen für Kinos bei unerlaubter Filmvorführung decken und in Anwendung auf Privatpersonen als äußerst ungerecht erachtet werden.
Eine Einladung sprach der Kulturiminister Thailands an die Polizei, Rechtsanwälte, wie auch an Betreiber von Film- und Videogeschäften aus und sind willkommen sich an der Diskussion zu beteiligen.
Das Ministerium forciert eine schnelle und zeitnahe Lösung dieses Problems und will von allen Seiten Vorschläge und Meinungen eingeholen. Danach hänge es nur noch vom Parlament ab, wann es genehmigt werden würde, nachdem der neue Gesetzesentwurf vorgelegt wurde.
Sobald man dem Parlament den neuen Gesetzesentwurf für Film und Video vorgelegt hat, hinge die Verabschiedung nur noch von einer Terminvereinbarung des Parlaments ab.
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Erstellt am: 26.08.2010
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