Gestern hob der thailändische Premierminister Abhisit Vejjajiva in drei weiteren Regionen Thailands den Ausnahmezustand auf, obwohl die nördlich gelegenen Provinzen Chiang Mai, Chiang Rai und Ubon Ratchathani immer noch als Hochburgen der sogenannten Rothemden gelten, scheint man von dort keine Gefahr mehr für die thailändische Regierung zu erwarten.
Die Sicherheitskräfte hätten dort, trotz kürzliche aufgetretenen Spannungen, alles unter Kontrolle. So entschärfte man erst letzte Woche eine Sprengladung, die nahe einer Polizeibox in Chiang Mais Bezirk San Pa Ton abgelegt wurde. Ebenfalls fand man ein Kästchen an der Kreuzung zu Chiang Mais internationalem Flughafen, das sich nach Prüfung aber als leer herausstellte, damit sollte die politische Instabilität weiter angeheizt werden, so die Behörden.
Einer der Hauptgründe warum dort die Verordnungen aufgehoben wurden mussten, bestand in der mittlerweile schädigenden Auswirkung auf die Wirtschaft und den Tourismus. Damit verbleiben von anfänglich 23 Provinzen noch sieben Regionen unter den Notstandsverordnungen.
In Nonthaburi, Pathum Thani, Udon Thani, Nakhon Ratchasima, Khon Kaen und Samut Prakan bleibt der Ausnahmezustand weiter in Kraft, ebenso wie in der thailändischen Hauptstadt Bangkok, die man als letztes von der Notstandsverordnungen befreien will, dort besteht der Ausnahmezustand seit dem 7. April 2010.
Die Polizei hat in diesen Regionen jederzeit das Recht verdächtige Personen festzunehmen und ohne Anklage bis zu 30 Tage festzuhalten. Zusammenkünfte von mehr als fünf Personen im öffentlichen Raum sind verboten und werden je nach politischer Gesinnung, mit einem von der Polizei angelegten doppelten Standard, bewertet und die verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen.
Abonnieren Sie die Pattaya.de News
Erstellt am: 17.08.2010
Kategorien:
Infos | Thailand | Politik | ReiseInfo | Anreise |
Social Networks: