Die thailändische Regierungspartei wurde gestern von der oppositionellen Partei Pheu Thai (PTP) hart kritisiert. Man lege einen doppelten Standard für Demonstrationen in Bangkok an.
Trotz der weiterhin bestehenden Notstandverordnungen war es dem patriotischen Netzwerk Thailands (Thais Love Nation Network) am Wochenende erlaubt sich mit mehreren tausend Demonstranten in der thailändischen Hauptstadt zu versammeln, um erst vor dem Regierungssitz und dann am thailändisch-japanischen Sportstadium zu demonstrieren, ohne das das Versammlungsverbot von Polizeikräften angewandt wurde, wie sonst bei den Rothemden üblich.
Prompong Nopparit, ein Sprecher der Pheu Thai Partei erklärte, die Demonstrationen bezüglich des UNESCO Weltkulturerbes, des Preah Vihear Tempels, in dem von Thailand und Kambodscha umstrittenen Grenzgebiet, werden unter Leitung von Veera Somkhwamkid abgehalten und zeigen klar den doppelten Standard auf der bei solchen Versammlungen angewandt wird.
Er forderte von der Regierung die unverzügliche Aufhebung der Notstandgesetzte in Bangkok, da die Menschen diese Verordnungen nicht länger ertragen würden. Die People’s Alliance for Democracy (PAD), so glaubt Prompong, würde den Streit um den Preah Vihear Tempel ausnutzen um politischen Nutzen daraus zu schlagen, immerhin sind die Führungspersonen des Thais Love Nation Networks auch gleichermassen wichtige Entscheidungsträger der PAD.
Prompong sagte weiter, es könnten weitere geheime Verhandlungen der beiden Gruppen stattfinden. In Hinsicht auf die Terrorismusvorwürfe gegen die PAD, wegen der Besetzung des internationalen Flughafens Suvarnabhumi Ende 2008 und den anstehenden Bezirks- und Stadtratswahlen in Bangkok.
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Erstellt am: 09.08.2010
Kategorien:
Thailand | Allgemeines | Politik |
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