Über 1.500 Mitglieder eines politisch rechten Flügels Thailands versammelten sich heute in der thailändischen Hauptstadt Bangkok, um ungeachtet des immer noch in Kraft befindlichen Notstandgesetztes zu demonstrieren. Die Polizei warnte die Demonstranten davor sich nicht vor dem Büro des Ministerpräsidenten Abhisits zu versammeln.
Man erwartete das ansteigen der Zahl der Demonstranten vor dem thailändisch-japanischen Sportstadium auf über 3.000 Menschen. Polizei Major General Piya Uthayo ging aber von einer gewaltlosen Aktion aus und musste nicht einschreiten.
Das Center for the Resolution of the Emergency Situation (CRES) gab am Freitag bekannt, dass Thailands patriotisches Netzwerk die Kritisierung der Regierung, über den andauernden Grenzkonflikt mit Kambodscha, plant und keinerlei Rechte hätte, aufgrund des Notstandgesetztes in Bangkok, sich derzeit zu versammeln, um zu demonstrieren. Noch am Freitag Abend wurde im thailändischen Fernsehen die Verurteilung und das Verbot der geplanten Demonstration landesweit ausgestrahlt.
Das Thailand Patriot Network verurteilt die Unfähigkeit der thailändischen Regierung den Grenzkonflikt mit Kambodscha, bezüglich des 4,6 km² großen Gebietes, auf dem das UNESCO Weltkulturerbe Prasat Preah Vihear steht, in angemessener Art und Weise im Sinne Thailands zu vertreten.
Der Außenminister Kambodschas, Hor Namhong, erklärte gegenüber der Presse, ebenfalls noch am Freitag Abend, dass die Ansprüche Thailands auf besagtes Gebiet absolut sinnlos wären. Ein Plan von Thailand sieht immerhin die Listung des Preah Vihear Tempels als Weltkulturerbe als gemeinsames Projekt vor.
Jetzt sei es zu spät, um den Tempel als Weltkulturerbe zu listen, genauso wie nach einer gemeinsamen Erhaltung des Preah Vihear Tempels zu fragen, sagte Hor Namhong. All diese Ansprüche seien reine Träumereien, "Bitte, Ministerpräsident Thailands, hören sie auf sich diesen Träumereien hinzugeben."
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Erstellt am: 07.08.2010
Kategorien:
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