Wie das National News Bureau of Thailand am Mittwoch mitteilte bestätigte die Electricity Generating Authority of Thailand (EGAT) die Fertigstellung einer Wirtschaftlichkeitsuntersuchung bis Ende des Jahres, bezüglich des Baues von Atomkraftwerken in Thailand. Damit folgt EGAT dem ständig wachsenden Energiehunger Thailands.
EGATs stellvertretender Präsident Somboon Arayasakul sagte, die Studien umfassen fünf Atommeiler mit einer Gesamtkapazität von bis zu 5.000 Megawatt und befasste sich gerade mit der Findung von geeigneten Baugrundstücken und der Verständigung mit betroffenen Anwohnern. In einigen Regionen wären Menschen nach wie vor gegen die Errichtung eines Kernkraftwerks (KKW) in ihrer Nähe.
Der staatliche Energiekonzern Thailands will bis Ende des Jahres zu einem entscheidenden Abschluss bei drei Kernkraftwerken kommen. Der Planung zufolge soll das erste Atomkraftwerk in Thailand bis 2020 betriebsbereit sein und eine Produktionskapazität von 1.000 Megawatt erzielen. Alle Untersuchungsergebnisse werden nächstes Jahr dem Kabinett vorgelegt werden und müssen von diesem bewilligt werden, erst dann entscheidet sich wie und ob mit dem Bau von Kernkraftwerken in Thailand angefangen wird.
EGAT ist sich unterdessen bereits gewiss einen Sicherheitsstandard auf internationalem Niveau gewährleisten zu können. Radioaktiver Abfall des Produktionsprozesses will man innerhalb des Atommeilers verwahren, bis ihre Lebenszeit von 40 Jahren erreicht sei. Darüberhinaus arbeitet EGAT inzwischen mit der Kasetsart University zusammen, um die Nutzbarkeit von Kernstrahlung in der Agrarwirtschaft, wie auch zur Lebensmittelkonservierung, zu untersuchen.
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Erstellt am: 23.07.2010
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