Über 300 Bauern und Landarbeiter haben sich am Montag in Thailands Hauptstadt Bangkok versammelt, um die Regierung Abhisits an ihr Versprechen zu erinnern die weiter bestehenden Schuldenprobleme des Aufbau- und Entwicklungsfonds der thailändischen Bauern anzugehen. Man wolle notfalls solange in der Hauptstadt bleiben bis die Versprechen der Regierung erfüllt werden.
Angeführt von Prayuth Veerakitti errichteten die Demonstranten vor dem thailändischen Regierungssitz eine Bühne, um ihren Missmut über die Verzögerung der kürzlich versprochenen Hilfe, von etwa zwei Milliarden Baht für den Schulden-Unterstützungsfond, Ausdruck zu verleihen.
Der verantwortliche Generalsekretär des Aufbau- und Entwicklungsfond, Sathit Wongnongtoey, traf sich mit Repräsentanten der Bauernvereinigung, um eine Lösung des Problemes zu besprechen, allerdings ohne nennenwerte Ergebnisse.
Der Aufbau- und Enwicklungsfond wurde vom thailändischen Kabinett ins Leben gerufen, um Fonds zu verwalten, die eine Schuldenumstrukturierung von etwa 30 Milliarden Baht Schulden der Bauern und Landarbeiter ermöglichen. Das Kabinett schlug ebenfalls die Bildung eines Fonds vor der mit zwei Milliarden Baht den Bauern zugute kommen sollte.
Durch unterschiedliche Industrie-Ausbildungs-Programme will dafür sorgen die Schulden von ca. 80,000 Bauern um die Hälfte reduzieren und sicherstellen, dass diese Menschen keine weiteren Kredite benötigen. In diesem Zusammenhang sucht die Regierung Thailands derzeit nach weiteren zwölf Milliarden Baht, um ihre Pläne umzusetzen. Damit erhöhen sich die benötigten Gelder wesentlich.
Nachdem Kreditgeber und staatliche Banken immer mehr Insolvenzverfahren gegen Bauern und deren Bürgen einleiteten formten sich nun Demnstranten, um die Regierung an die Dringlichkeit der Situation zu erinnern. Derzeit habe die Regierung nur die Rückzahlungsmodalitäten der Schuldner auf 15 Jahre mit einem Minimalzins von 3% erweitert, aber die versprochenen Fonds wurden bisher immer noch nicht gegründet.
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Erstellt am: 20.07.2010
Kategorien:
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