Die weiter andauernde Suche nach ergiebigen Ölvorkommen im Golf von Thailand soll Thailands steigendem Verlangen nach Öl und Gas entgegenwirken und seine Abhängigkeit von importiertem Erdöl lösen. Durch die Ölkatastophe im Golf von Mexiko befürchtet nun die Touristenbranche Koh Samuis ähnliche Vorkommnisse.
General Kurujit Nakhonthap, Direktor des Mineralöl Departments sprach von Einwänden seitens etlicher Betreiber in der Touristenbranche auf Koh Samui, wonach es Befürchtungen gäbe, dass Untersuchungen und Bohrungen nach Petroleum im Golf von Thailand die Umwelt beeinflussen könnte und somit eine der begehrtestens Touristenziele in Thailand nachaltig beschädigen kann.
Im Golf von Thailand wird bereits seit über 35 Jahre nach Öl gesucht und dort auch produziert. Thailand braucht diese Öl- und Gasvorkommen um seine Abhängigkeit von importiertem Öl weiter zu senken. Bisher produziert Thailand nur ca. 40% des benötigten Ölverbrauchs des Landes und ist damit bei weitem nicht ausreichend.
Die Ölförderung im Golf von Thailand ist im Gegensatz zum Golf von Mexiko vollkommen unterschiedlich. Man arbeite zwischen 40 und 100 nautischen Meilen von der Küste entfernt in einer niedrigdruck Umgebung von 30-80 Metern und hätte alle erdenklichen Vorsichtsmassnahmen getroffen. Außerdem befindet sich im Golf von Thailand hauptsächlich natürliches Erdgas, wohingegen in den Gewässern vor Mexiko hauptsächlich Rohöl, unter hohem Druck in größeren Tiefe von 1,6 Kilometern, zu finden ist.
Die Gefahr einer Ölkatastrophe im Golf von Thailand sei äußert gering. Seit beginn der Ölförderung in Thailand habe man inzwischen mehr als 5000 Ölbohrungen durchgeführt und bisher kam es zu keinem einzigen Unfall, sagte General Kurujit abschließend.
Abonnieren Sie die Pattaya.de News
Erstellt am: 13.07.2010
Kategorien:
Behörden | Inselwelt | Thailand | Allgemeines | Politik |
Social Networks: