In Thailand wird momentan über ein Gesetzesvorwurf diskutiert der schwangeren Schülerinnen das legitime Recht geben soll in Mutterschaftsurlaub gehen zu können, um nach der Geburt des Kindes ihre schulische Laufbahn fortzusetzen. Bisher werden Schülerinnen ihn Thailand der Schule verwiesen, sobald eine Schwangerschaft festgestellt wird.
Eine Untersuchung, die auf .ilaw.or.th veröffentlicht wurde, zeigt durchaus positive Reaktionen auf den Gesetzesentwurf. Der prominete Kinderrechtsaktivist Wallop Tangkananurak äußert allerdings seine Bedenken, die Legalisierung würde indirekt die Schwangerschaft Minderjähriger während der Schulzeit unterstützen, indem es den Jugendlichen, durch die gesetzliche Bestätigung, falsche Signale sendet, da sich die Schüler zukünftig noch weitaus weniger um mögliche Folgen kümmern müssen.Tangkananurak will dieses Problem schnellstmöglich dem National Children Protection Committee vortragen.
Gesundheitsminister Jurin Laksanawisit äußerte ebenfalls seine Bedenken, viele leitende Beamte des Ministerium befürchten dadurch einen starken Anstieg der Schwangerschaften unter Jugendlichen. Andererseits sei er sich nicht sicher, ob es hilfreich sei schwangere Schülerinnen der Schule zu verweisen, die Zahl wäre trotz der Androhung eines Schulverweises in den letzten Jahren weder rückläufig noch wäre sie stagniert.
In Thailand werden jährlich mehr als 10,000 Schülerinnen unter 15 Jahren schwanger. Von 800,000 Frauen und Mädchen die in Thailand schwanger werden sind über 20% unter 20 Jahre. Das größte Problem liegt in Thailand hauptsächlich in der fehlenden Aufklärung der Jugendlichen und wird sich durch solche Gesetzesvorlagen kaum in den Griff bekommen lassen.
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Erstellt am: 13.07.2010
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