Thailand gehört mittlerweile zu den 22 Ländern weltweit in denen ein hohes Tuberkuloserisiko besteht und sich derzeit schnell ausbreitet, so zumindest die Einschätzung und Aussage der Weltgesundheitsorganisation (WHO).
Jährlich würden sich alleine in Thailand mehr als 120,000 Menschen mit Tuberkulose infizieren, erklärte der Staatssekretär des Gesundheitsministeriums Paichit Warachit und gab weiter an, 44,000 davon befänden sich gerade in der Überträgerphase, 2,800 trügen bereits resistente Erreger in sich und mehr als 13,000 Menschen sterben jedes Jahr an den Folgen.
Die thailändische Regierung will nun mit anderen Ländern zusammenarbeiten und durch Forschung, Nutzung neuer Technologie und Bereitstellung der Medikamente der hochgradigen Ansteckungsgefahr durch Tuberkulose (TBC) vorzubeugen, während das Gesundheitsministerium Thailands das Ziel verfolgt, die örtlichen Gesundheitsbehörden und die damit zusammenhängenden Krankenhäuser zu involvieren, um die Ausbreitung unter Kontrolle zu bekommen.
In den letzen zwei Jahren drängte das thailändische Gesundheitsministerium alle Provinzen des Landes dazu, Menschen der sogenannten Risikogruppen auf TBC zu untersuchen, dazu gehören hauptsächlich HIV Träger, Gefängnisinsassen, Diabetiker und Menschen mit anderen chronischen Krankheiten. Regierungsangaben zufolge habe man damit ca. 90% der mit Tuberkulose infizierten Menschen in Thailand registriert.
Mit Hilfe umfassender Datenerfassung und Kontrollprogrammen hoffen die Gesundheitsbehörden, dass Thailand in absehbarer Zeit wieder von der WHO Liste der Länder mit hohem Tuberkuloserisiko gestrichen wird.
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Erstellt am: 09.07.2010
Kategorien:
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