Kolumbianische Gang wegen mehrerer, großer Raubüberfälle in Thailand festgenommen
Drei verdächtige Ausländer wurden gestern in Krabi, wegen Diebstahls von 12 Millionen Baht, festgenommen, berichteten die staatlichen Medien. Krabi liegt an der Westküste Thailands zur Andamanensee an einer Bucht gegenüber der Insel Phuket.
Zwei Kolumbianer und ein Amerikaner zerschlugen angeblich eine Scheibe eines Pick-Ups, abgestellt im Nana Areal in Bangkok. auf einem Parkplatz der Hauptniederlassung, einer der größten Banken Thailands und stahlen zwölf Millionen Baht. Der dreiste Raubüberfall blieb natürlich nicht unbemerkt und konnte von den Überwachungskameras der Krung Thai Bank aufgezeichnet werden.
Die zuständigen Beamten des Central Investigation Bureaus und der Toursitenpolizei konnten die Flüchtigen kurze Zeit später über ihr Handy aufspüren und erhielten Informationen eines Check-ins in ein Hotel in Bangkok. Über Trang konnte man sie danach bis nach Krabi verfolgen. Um sich den polizeilichen Ermittlungen besser zu entziehen mietete der Ameikaner dort ein Zimmer auf seinen Namen, da beide Kolumbianer bereits durch die Überwachungskameras bekannt waren. Wie es der Polizei gelang an eine Handynummer einer des Täter zu aufzuspüren wurde nicht bekannt gegeben, ebensowenig der Umstand, darum man sie nicht direkt in Bangkok stellte.
Als die Polizei dann in Krabi zuschlug und das Trio festnahm, konnte man nur noch 200.000 Baht sicherstellen, das restliche Geld wurde, so vermuten die Beamten, von einer vierten Person, die sich einen Toyota Vios mietete, bereits außer Lande geschafft. Der Eigentümer des Autos bestreitet jede Verwicklung in das Verbrechen. Die Verdächtigen verweigerten jedes Zugeständnis, der gegen sie vorgebrachten Anklagen und wurden zum weiteren Verhör in das Hauptquartier der Einwanderungsbehörde in Bangkok gebracht.
Das Opfer, Wirat Panyapluattichote (44), ein Angesteller eines Thaimarts, parkte seinen Pick-Up vor der Bank und brachte 5 Millionen Baht auf die Hauptstelle der Krung Thai. Als er zurückkam war sein Seitenfenster eingeschlagen und es fehlten die zurückgelassenen 12 Millionen Baht. Er erhielt zuvor Geld eines Geldwechslers in der Ratchadamri Road. Warum er allerdings nicht die gesamte Summe auf die Bank brachte ist unklar, ebensowenig warum er 17 Millionen in Bar in seinem Auto mit sich führte.
Es stellte sich heraus das die drei Verbrecher angeblich mit falschen Pässen nach Thailand einreisten und damit begannen Raubüberfälle auf Juweliere zu begehen, Tresore und Autos gut betuchter Thailänder aufzubrechen, um deren Wertgegenständen habhaft zu werden.
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Erstellt am: 10.06.2010
Kategorien:
Behörden | Behörden Pattaya |
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