Das Auswärtige Amt in Berlin warnt bereits seit dem 22. April vor Reisen in die thailändische Hauptstadt Bangkok. Auch Österreich, Frankreich, Großbritannien und die Vereinigten Staaten gaben diese Empfehlung an Reisende nach Thailand aus. Nach den fünf Granatenexplosionen an der Hochbahnstation Sala Daeng scheint sich die Lage weiter zuzuspitzen.
So ließen Sprecher der Rothemden heute verlauten, dass sie nun auch die beliebte Touristenmetropole Pattaya besetzen wollen, um auch die ausländischen Urlauber über die politischen Zustände Thailands zu informieren um somit weitere Unterstützung im Ausland zu finden. Geplant sei eine mehrwöchige Belagerung Pattaya's mit knapp 10.000 Rothemden.
So könnte mittlerweile eine Schlagzeile lauten die glaubwürdig erscheint. Zuzutrauen wäre es den Führern der Rothemden, die Realität sieht aber ganz anders aus.
Obwohl es vor einiger Zeit Ausschreitungen in Pattaya gab, als der geplante ASEAN Gipfel im Royal Cliff stattfinden sollte und dafür von Pattaya's Bürgermeister Ittipol Khunpluem sogar der Notstand für die ganze Stadt ausgerufen wurde, erscheint es mehr als unwahrscheinlich, dass Pattaya etwas von den politischen Spannungen in Bangkok mitbekommt.
Es gab spar darüberhinaus einige spärliche Versuche auch in Pattaya Präsenz zu zeigen, aber das beschränkte sich auf wenige, kleine Grüppchen die nicht wirklich wahrgenommen wurden. Toursiten die nach Pattaya kommen wollen, um ihren Urlaub zu genießen, haben nichts zu befürchten. Nur im Norden Thailands kam es zu vereinzelten Protesten.
Das Auswärtige Amt gab auf seiner Webseite ebenfalls bekannt, dass die Nutzung des internationalen Flughafens Suvarnabhumi in Bangkok nicht beeinträchtigt sei und es keinerlei Probleme bei Einreise oder Weiterflügen gäbe.
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Erstellt am: 24.04.2010
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