Im Süden Pattaya's, im Jomtien Beach Nusa Playa Hotel, traffen sich kürzlich, inklusive aller Leiter der Einwandernbehörden Thailand's, über 130 weitere führende Beamte aus allen Regionen des Landes.
Dort wurde bekannt gegeben, dass Pattaya als Standort für eine Zweigstelle Interpol's, der internationalen kriminalpolizeilichen Organisation (IKPO), ausgewählt wurde. Interpol wurde 1923 in Wien, Österreich gegründet und dient der internationalen Verbrechensbekämpfung unter Wahrung der nationalen Souveränität und arbeitet mit anderen weltweit tätigen Organisationen, wie dem FBI oder Scotland Yard zusammen.
Pattaya sei der perfekte Standort um internationale Verbrecher und einreisende, verdächtige Ausländer im Auge zu behalten und Notfalls festzunehmen und auszuweisen. Die Einwanderungsbehörde Pattaya hat derzeit angeblich mehr als 2000 internationale Haftbefehle und weitere 1000 von thailändischen Gerichten gegen Ausländer in Pattaya.
Niti Kongrut, Direktor der Tourismusbehörde Chonburi's und gleichfalls Eröffnungsredner, nahm sich Zeit um auch improvisierte Anfragen ausführlich zu erläutern. Auch Fragen bezüglich der unklaren Gesetzeslage für Barbetreiber kamen zur Sprache, dieses Problem werde von den zuständigen Behörden untersucht und mit geeigneten Mitteln geklärt.
Ebenfalls wurden Anfragen zum mometanen Visarecht in Thailand gestellt, im speziellen wie ausländische Besucher, deren reguläres Touristenvisa von 60 plus 30 Tagen abgelaufen ist, ein neues Visa bekommen und welche Regelungen dafür einheitlich gelten sollen. Derzeit ist es abhängig davon wie und wo man nach Thailand einreist; die Einwanderungsbehörde Kon-Kien, an der laotischen Grenze, gewährt beispielsweise oft eine weitere 60 plus 30 Tage Verlängerung, was ein Grund dafür sein kann, dass man dort zukünftig mehr uniformierte sehen könnte.
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Erstellt am: 24.02.2010
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