Am Jomtien Beach in Pattaya soll die Anzahl der Masseurinnen erheblich dezimiert werden. Das Ziel sei die Belästigung der Badegäste und Sonnenhungrigen durch die ständigen Angebote von Massagediensten einzudämmen.
Der stellvertretende Bürgermeister Pattaya's Ronakit Ekasingh erwähnte kürzlich bei einem Meeting in der City Hall, die Anzahl der Masseurinnen am Jomtien Beach übersteige inzwischen fast die Anzahl der Urlauber, bis das Verhältniss wieder stimmt ist es nur eine Frage der Zeit, wann Probleme auftreten und die Beschwerden beginnen.
Von heute, 15. Februar, bis zum 17. Feb. werden die neuen Regelungen eingeführt und umgesetzt. Zukünftig wollen die Stadtväter Pattaya's nicht mehr als zwei Masseurinnen auf einem Strandabschnitt in Jomtien (Plot) erlauben. Derzeit werden an Jomtiens Beach. 457 gemeldete Strandbetreiber verzeichnet, die nun stärker auf die Belange des Badegastes in Pattaya eingehen sollen und ihm mehr Erholung zuzugestehen.
Sicherlich ein guter Anfang um die ständigen Belästigungen am Strand einzudämmen, aber was ist mit den Uhrenveräufern, den traditionell zurechtgemachten Isaan-ramsch-verkäuferinnen, den netten jungen Männern, die auf der Suche nach einem tätowierwilligen Opfer sind und auch nicht davor zurückscheuen den Sonnenhungrigen damit 20 Minuten zu bedrängen, oder den netten Essensverkäufern mit ihren kalten öltriefenden, panierten Gungs (Garnelen), den Eisverkäufern mit ihrer Trockeneiskühlbox aus denen das Eis immer wie Zement schmeckt, den Video- und Audio CD-Drückern mit ihren immer aktuellsten Screenern (sehr schlechte Videokameramitschnitte aus dem Kino) der neusten Kinofilme, oder den Stofftuchverkäufern, den Sonnenbrillenverkäufern usw.....
Sie treten meist immer in Gruppen auf und jagen organisiert durch den Dschungel der Sonnenschirme und Strandliegen, immer auf der Suche nach einer Möglichkeit ihre Ware feil zu bieten. Tricks wie 'der schlafende Tourist' helfen schon lange nicht mehr, man wird dann teilweise durch freundliches Handauflegen auf die Waren aufmerksam gemacht.
Einige findige T-Shirt Verkäufer haben sich inzwischen dem Markt angepasst und verkaufen an genervte, ausländische Badegäste und Ansässige Shirts mit Aufschriften in thailändischer Sprache, die darauf aufmerksam machen, dass dieser Farang (westlicher Ausländer), der in diesem Shirt steckt nichts kaufen möchte, wirklich nichts, ganz und gar nichts und es auch keiner Nachfrage sicherheitshalber bedarf, da man sich absolut sicher ist nichts kaufen zu wollen.
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Erstellt am: 15.02.2010
Kategorien:
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