Die fünf Waffenschmuggler aus Kasachstan und Weißrussland, die am 12. Dezember letzten Jahres auf dem Flughafen Don Muang in Bangkok mit 35 Tonnen nordkoreanischer Waffen festgenommen wurden, werden nun wieder auf freien Fuss gesetzt. Dies gab Thailand's Office of the Attorney-General (OAG) gestern, am 12. Januar, bekannt.
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Alle Anklagepunkte gegen den 54-jährigen Weißrussen Mikhail Petukjou und die vier Kasachen Alexandr Zrybnev (53), Viktor Abdullayev (58), Vitaliy Shumkov (54) und Ilyas Issakov (53) wurden laut OAG fallengelassen und die Betroffenen werden schnellstmöglich in ihre Heimatländer zurückgeschickt.
OAG Special Cases Division Direktor, General Thanapit Moonlapruek sagte, seine Behörde würde die Crew nicht anklagen, nachdem man sich versicherte, dass die Waffen nicht zum Gebrauch in Thailand bestimmt waren und die Besatzung der Iljuschin 76 nur zum Nachtanken auf dem Flughafen in Bangkok landete und dann direkt weiter zu ihrem Zielflughafen auf Sri Lanka fliegen wollten.
Außerdem würde die United Nations Security Council (UNSC) Resolution Number 1874 von 2009 keine rechtlichen Schritte gegen die Besatzung fordern oder vorschreiben. Desweiteren forderten die Regierungen Weißrusslands und Kasachstan Thailands Ministerium für ausländische Angelegenheiten dazu auf die Gefangenen vorübergehend freizulassen damit man eigenen Untersucheungen in den jeweiligen Heimatländern durchführen könnte.
Zudem würde eine Anklage der Waffenschmuggler in Thailand die Beziehungen zwischen Thailand, Weißrussland und Kasachtan negativ beinflußen. Im Endeffekt haben sich die Besatzung nur der illegalen Einreise schuldig gemacht, da sie ihre Fracht falsch deklarierten.
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Erstellt am: 12.02.2010
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