Thailand/Bangkok: Die thailändische Regierung startete ein Projekt "Thailand: Investing from Strength to Strength" , welches 2010 als ein Jahr der Sicherheit auf Thailands Strassen ausweisen soll. Hintergrund dieser Aktion ist die hohe Anzahl tödlicher Verkehrsunfälle und soll helfen diese zu verringen sowie die öffentliche Sicherheit zu steigern. Innerhalb der nächsten zehn Jahre plant Thailand eine halbierung der Verkehrstoten.
Premierminister Abhisit Vejjajiva führte eine Statistik der letzten fünf Jahre auf, wonach in dieser Zeit über 500 Millionen Tonnen Produkte innerhalb des Königreichs transportiert wurden. Über 100,000 Unfälle jährlich hätten sich hierbei in der Luft, zu Land und zu Wasser ereignet und 2004 starben mehr als 14,000 Personen bei diesen Unfällen, 98% davon sind auf Verkehrsunfälle im Strassenverkehr zurückzuführen.
Weiterhin zitierte der Premierminister eine Studie der Asian Development Bank, in der Thailand gegenüber seinen ASEAN Partnern einen höheren Blutzoll zu zahlen habe, was zu einem enormen wirtschaftlichen Verlust führe. Die Prince of Songkla University legte dazu Zahlen vor die belegen, dass der wirtschafltiche Gesamtschaden bei umgerechnet 200 Millionen Baht liegt, oder ca. 3% des Bruttosozialproduktes Thailands.
Das Kabinett bewilligte am 29. Dezember den Masterplan für Verkehrssicherheit in einer Agenda für 2009-2012. Premierminister Abhisit forderte alle Beteiligten auf aktiv an der Umsetzung dieser Agenda mitzuarbeiten. Er rief zu einem Jahrzehnt der aktiven Prävention auf, um bis 2020 das Ziel einer Halbierung der Verkehrstoten zu erreichen. Autounfälle töten jährlich mehr als 1,2 Millionen Menschen und mehr als 50 Millionen werden verletzt oder sind danach in ihrer Lebensqualität eingeschränkt. Über 90% dieser Unfälle geschehen in Ländern mit mittlerem bis niedrigem Einkommen.
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Erstellt am: 29.12.2009
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