In Thailand sterben jährlich mehr als 12.000 Menschen an den folgend eines Verkehrsunfall, über 100.000 werden verletzt. Ein Großteil dieser Unfälle ist auf Alkohol am Steuer zurückzuführen.
Die thailändische Regierung will nun härter, bei der Umsetzung von Gesetzen im Strassenverkehr, durchgreifen und verabschiedete ein Gesetz gegen Trunkenheit am Steuer das wesentlich höhere und schärfere Strafen vorsieht als bisher. Polizeibeamte sind nun bei Verstößen ermächtigt sofortige Verhaftungen durchzuführen und eine strafrechtliche Verfolgung innerhalb von 48 Stunden einzuleiten.
Doch damit nicht genug, desweiteren können, je nach Alkoholpegel, Geldstrafen von bis zu 20.000 Baht ausgesprochen werden, sowie der Führerschein für sechs Monate entzogen werden.
Da sich glücklicherweise das Gesetz noch in der Testphase befindet, betrifft die Umsetzung dessen nur die Gegend um die Thung Maha Mek Polizeistation in Bangkok. "In diesem Zuständigkeitsbereich gibt es mehr Opfer durch Verkehrsunfälle als durch Raub oder andere Verbrechen", sagte Police Maj.General Anuchai Lekbamrung.
Ein Termin oder die Planung für eine flächendeckende Umsetzung auf Thailands Strassen ist bisher noch nicht erfolgt. Da sich aber die Kosten für Verkehrsunfälle auf bis zu 240 Milliarden Baht jährlich belaufen wird dies wohl nur eine Frage der Zeit sein, vorallem sofern man bedenkt, dass Dank des ASEAN Freihandelsabkommens im folgenden Jahr die Preise für viele alkoholische Produkte um mehr als die Hälfte fallen werden.
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Erstellt am: 04.12.2009
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