Die lang verzögerte Versteigerung der Breitband Lizenzen der dritten Mobilfunkgeneration, die für mitte Dezember geplant war, könnte sich auf unbestimmte Zeit verschieben, sofern die Frau Ranongruk Suwunchwee ihren Weg beibehalten will. Die Ministerin für Informations- und Telekommunikationstechnik will die Auktion der 3G Lizenzen so lange wie möglich aufschieben. Grund dafür sei die Benachteiligung der staatlichen Telekommunikationsfirmen gegenüber den ausländischen Mitbietern.
Weiterhin sagte sie nach einem Gespräch mit den Funktionären der CAT und TOT , dass die Bedingungen der Auktion die beiden Firmen entmutigt habe und den Weg für ausländische Interessenten ebenen würde sich die Ressourcen des Landes anzueignen. Die 3G Vertragsbedingungen der Nationalen Telekommunikations Kommission (NTC) verlangen das qualifizierte Bieter reine Thaifirmen sind oder Thaifirmen mit einem Anteil von nicht mehr als 49% ausländischen Partnern und müssen Frequenzen im Bereich von 1.9 und 2.1 GHz besitzen.
Der Minister sagte das die Tochtergesellschaft von TOT, Thailand Mobil bereits das Spektum im Bereich 1.9 GHZ besitzt und plant den Start des ersten G3 Service in Thailand im Dezember. Dazu sollen anfangs 500 Basisstationen benutzt werden. TOT plant auch mehr als 20 Milliarden Baht in diese Technik zu investieren, um bald das erste Landesweite Netzwerk anbieten zu können.
Frau Ranongruk Suwunchwee warnte das sowohl TOT als auch CAT bankrott anmelden könnten sofern die Vertragsbedingungen der 3G Lizenzen nicht geändert werden. Der Vorsitzende der NTC Gen Choochart Promprasit warf ein, dass die Auktion nicht ausgesetzt werden kann, da er sich plichtgemäss an das Telekommunikations Handelsgesetz hielt.
TOT hatte lange vor allen anderen Beteibern bereits das 3G Spektrum genutzt, aber verfehlt diese Technik weiter zu verfolgen und auszubauen.
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Erstellt am: 11.10.2009
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